Die 3 wichtigsten Schritte um Ihre Wohnung/Haus „altersfit“ zu machen:

Ältere Menschen möchten ihren Lebensabend am liebsten zu Hause in der vertrauten Umgebung verbringen. Wird die Wohnung oder das Haus und das Wohnumfeld den veränderten Bedürfnissen angepasst, ist dies meist kein Problem. Die Selbstständigkeit kann so bis ins hohe Alter erhalten bleiben, und auch eine eventuell notwendige Pflege wird erleichtert. Eine barrierefreie Wohnung reduziert Unfallgefahren und bietet Sicherheit und Komfort. Oft sind nur kleine Veränderungen nötig, um das Leben im Alter zu erleichtern. Wie man seine Wohnung „altersfit“ machen kann, zeigt die Landesberatungsstelle Barrierefrei Bauen und Wohnen in drei Schritten:

1. Schritt: Umorganisieren im Haus
Oft ist es möglich den Schlafraum vom Obergeschoss ins Erdgeschoss zu verlegen, so entfällt das mühevolle Treppensteigen. Eventuell kann die obere Etage an Personen vermietet werden, die Hilfestellung anbieten können. Das Gäste-WC kann oft durch den Einbau einer bodengleichen Dusche und einer nach außen aufgehenden Tür in ein funktionierendes Duschbad umgebaut werden, das den Bedürfnissen älter werdender Menschen entspricht.

2. Schritt: Entrümpeln
Wer sich von Dingen trennt, die sich im Laufe eines Lebens in jedem Haushalt ansammeln, jedoch nur noch Mühe bereiten oder nur selten genutzt werden, erleichtert sich den Alltag. Das Abgeben von Gegenständen, die mit Erinnerungen behaftet sind, fällt vielleicht leichter, wenn man sie an andere Menschen verschenkt und diesen damit eine Freude bereitet. Wenn dann noch leer geräumte Schränke, Kommoden oder Regale aus den Räumen entfernt werden können, gewinnt man Platz und damit mehr Bewegungsfreiheit.

3. Schritt: Gefahrenquellen beseitigen
Lose Teppiche, Verlängerungskabel und Dinge, die auf dem Boden stehen, wie Vasen, Blumenbänke etc. stellen Stolperfallen dar und sollten entfernt werden. Wichtig ist auch eine ausreichende Beleuchtung. Elektroanschlüsse, Haltegriffe und Handläufe sollten dort angebracht sein, wo sie benötigt werden. Auch die Küche kann unter Umständen bequemer eingerichtet werden. So sollten Kühlschrank und Backofen in Augenhöhe eingebaut werden und tiefe Unterschränke, deren Inhalte nur auf den Knien zu erreichen sind, mit Auszügen versehen werden. Wenn in der Küche kein Arbeitstisch unterzubringen ist, kann ein Stehhilfestuhl das Arbeiten erleichtern.
Für weitere persönliche Gespräche stehen wir gegen Voranmeldung oder an den Clubabenden gerne zur Verfügung.

Karl Degelmann

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